11.12.2011 www.gemeindezusammenschluss.ch
   

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Kenner der Szene prophezeien für die nächsten Jahre eine markante Veränderung der Gemeindelandschaft in der Schweiz. Dies deshalb, weil der Druck auf die Gemeinden stetig steigt. Für diesen Druck sind insbesondere die folgenden Faktoren verantwortlich:

  • Die Lastenverlagerung vom Bund zu den Kantonen und von den Kantonen zu den Gemeinden führt dazu, dass die gebundenen und unbeeinflussbaren Ausgaben der Gemeinden als Folge davon einen immer grösseren Teil des Budgets wegfressen. Der Handlungsspielraum auf Gemeindeebene wird laufend kleiner.
  • Immer weniger Personen sind bereit, Funktionen in den einzelnen Gemeinden zu übernehmen. Posten in Exekutiven, Kommissionen, Schulpflegen und weiteren Gremien können nicht mehr besetzt werden.
  • Die Informatikanforderungen steigen laufend, insbesondere bezüglich Komplexität. Das treibt auch die Kosten in die Höhe. Viele Gemeinden können nicht mehr Schritt halten und sehen sich zu Allianzen gezwungen, um den Druck gemeinsam besser tragen und verteilen zu können.
Gemeindeverbände sind jedoch in dieser Situation nicht die ideale Lösung, weil der Handlungsspielraum der Gemeinden eingeschränkt wird.

Ein Patentrezept für Gemeindezusammenschlüsse gibt es nicht. Harte Arbeit ist gefragt. Und die zu durchlaufenden Prozesse brauchen Zeit, oftmals viel Zeit, damit sich neue Ideen bei den Beteiligten setzen und durchsetzen können. Der Versuch, Zeit einzusparen, um rascher ans Ziel zu kommen, ist gefährlich. Dies kann alles bereits Geleistete - Einsatz der Beteiligten und Geld - in Frage stellen.

Darum: nehmen Sie sich als erstes die Zeit, um den hier vorgestellten Leitfaden für den Kanton Aargau zu studieren. Er ist von Praktikern für Praktiker geschrieben. Entwickeln Sie Ihre eigene Vision und bauen Sie darauf ein Projekt. Eine wichtige und schöne Aufgabe liegt vor Ihnen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

Ruedi Leder
Markus Leimbacher
Peter Züllig